Die Geschichte von Rock im Johannland !!!
Rock im Johannland ist das größte Rock-Open-Air im Kreis Siegen-Wittgenstein, es ist ein reines Benefizkonzert. Die Gesamtplanung des Konzerts, welches nun schon seit 1999 stattfindet, wird von einem zehnköpfigen Organisationsteam durchgeführt, dieses wiederum wird von ca. 100 freiwilligen Helfern unterstützt. Die 100 Helfer verwandeln jährlich die grüne Wiese neben dem Sportplatz in Netphen-Hainchen, durch den Aufbau einer 6 x 8 Meter großen Runddachbühne, in eine veritable Rockarena. Eine 60000-Watt-Lichtanlage trägt ebenso dazu bei wie die 22000-Watt-Verstärkeranlage. Das Konzert wurde bisher von ca. 4000 Rockfans besucht, davon alleine ca. 3000 in den letzten 2 Jahren.Das erste RiJ fand am 14.08.1999 unter der Schirmherrschaft von Pastor Gerhard Schneider statt. Trotz „göttlichem“ Beistand spielte das Wetter leider nicht so ganz mit, denn an diesem Abend schüttete es wie aus Eimern. Die erste Band, die bei RiJ spielte war die „Falcons Blues Band“ gefolgt von „Harakiri“ und als Headliner gaben sich dann die Jungs von der „GmbH“ die Ehre. Trotz schlechtestem Wetter kamen im ersten Jahr immerhin 400 Rockfans nach Hainchen um nach allen Regeln der Kunst abzurocken.
Im Millenniumsjahr stieg die Besucherzahl schon um 50% auf 600 Rockfans an, die den Weg ins obere Johannland gefunden hatten. Mit von der Partie waren in diesem Jahr die Bands „Murphy’s Law“, „Harakiri“ (zum zweiten Mal) und als Headliner trumpfte die schon überregional bekannte Deep Purple Coverband „Demon’s Eye“ auf. Auch mit dem Wetter konnte man anno 2000 zufrieden sein, denn es regnete an diesem Wochenende ausnahmsweise einmal nicht.
2001 wurde dann erstmals mit der Leverkusener Formation „Crossroads“, einer Bon Jovi Coverband, eine Kapelle gebucht, die nicht aus dem Siegerländer Raum kommt. Außerdem waren in diesem Jahr zum ersten Mal vier Bands am Start. Das weitere Lineup bestand aus den Bands „Tax Free“, „Timeline“ und „Die GmbH“. Auch in diesem Jahr brauchten die ca. 1200 Besucher den Regenschirm lediglich als Sonnenschutz (jaja seit Pastor Schneider nicht mehr Schirmherr ist klappt’s auch mit dem Wetter).
Im Jahre 2002 spielten wieder vier Combos vor ca. 1800 begeisterten Rockfans auf. Den Anfang machte „Fat Man Boogie“ gefolgt von „Slack Sucker“ und der AC/DC Coverband „Holefull of Love“, welche mittlerweile jedes Jahr mindestens einmal im Siegerland zu sehen ist. Holefull spielen die alten Klassiker aus den Zeiten von Bon Scott nach, dass man meint die Altrocker aus Down Under würden selbst auf der Bühne stehen. Zum Abschluss der Veranstaltung betraten dann fünf Herren aus Dresden die Bühne, hierbei handelte es sich um die Queen Musikshow „The Great Pretender“.
2003 wollte man mit der Verpflichtung einer auch über die Grenzen Deutschlands bekannten Band den großen Durchbruch schaffen. „Bonfire“ hieß das Zugpferd, doch da an diesem Tag neben RiJ noch diverse andere Großveranstaltungen im Siegerland stattfanden blieb der erwünschte Erfolg leider aus. Lediglich knapp 1000 Musikfreunde kamen nach Hainchen um die Herren um Claus Lessmann live zu erleben. Den Opener machte „Newgrange“ aus Betzdorf, eine Band die man in Zukunft wohl noch öfter zu sehen bekommt. Als zweites spielte dann abermals „Harakiri“, eine der bekanntesten Rock Coverbands aus dem Siegerland ehe dann „Crossroads“, die auch schon 2001 zu Gast waren, den Zuschauern einheizten. Als Headliner betrat dann bei typischem „Rock am Ring Wetter“ Bonfire die Bühne. Die Mannen aus Ingolstadt spielten eineinhalb Stunden lang einen Hit nach dem anderen und stellten zudem noch Ihr neustes Stück „Tell me what u know“ vor.
2004 wollte man es einmal mit einer Indoorveranstaltung versuchen, nachdem man in den vergangenen Jahren mit dem Wetter hier im Siegerland nicht so viel Glück hatte. Das Event fand dann am 06.11.04 in der Turnhalle in Hainchen statt. Mit dabei war eine Newcomerband aus dem Netpherland (INFEXION) und 2 altbekannte Bands (HARAKIRI und NEWGRANGE) Trotz niedriger Eintritts- und Bierpreise fanden lediglich ca. 350 Rockbegeisterte den Weg ins obere Johannland – naja vielleicht war der Termin auch nicht so gut gewählt. Nichts desto trotz kam die Veranstaltung bei den Besuchern gut an und die die da waren sorgten auch ordentlich für Stimmung, sei es bei INFEXION die als Opener spielten oder bei den altbekannten NEWGRANGE und HARAKIRI.
2005 und 2006 war bei RIJ Pause angesagt da man einige Abgänge im ORGATEAM zu verzeichnen hatte. Ausserdem versuchte man sich neu zu formieren und schaute erstmal was man verbessern könnte. Allerdings sollte diese Pause nicht bedeuten, dass man sich nicht gänzlich von der Bildfläche im Siegerland verabschiedet – nein denn in diesem Jahr 2007 ist das Comeback von RIJ geplant. Also mal schauen ob sich noch einige an uns erinnern und den Weg nach Hainchen finden!!!